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Sanierung Rohrleitung

Unterirdische Instandsetzungen von defekten Rohr- und Kanalleitungen ohne Aufgrabung oder Störung der Betriebsabläufe und Verkehrswege sind die kostengünstigste Art der Sanierung.
Bei Rohrleitungssanierungen sprechen wir von einer dauerhaften Instandsetzung. Das eingebaute Rohr muss mindestens die Anforderungen und Eigenschaften des Alt-Rohres besitzen. Durch Dampf- oder UVA-Lichthärtung wird der Liner innerhalb weniger Minuten zu einem neuen „Rohr im Rohr“.

Hausanschluss- und Fallrohrsanierung

Das Hausanschluss-Inlinerverfahren ist für die vollständige Renovierung erdverlegter, schadhafter Abwasser-Rohrleitungen sowie von Druckleitungen optimal geeignet. (DN 80 – DN 200 mm)
Dieses System erlaubt die Sanierung von Haltungen auch bei Dimensionswechseln oder einer Vielzahl von 90° Bögen.
Das im Haus anfallende Abwasser ist in der Regel Mischwasser aus Regenrinnen- und Haushaltsabwasser und wird über die Grundleitung sowie den Anschlusskanal in die öffentliche Kanalisation geleitet.
Sorgfältig aufeinander abgestimmte, sich ergänzende und  selbst entwickelte Komponenten sowie patentierte Anwendungsmethoden gewährleisten den bestmöglichen Erfolg und erlauben die Sanierung von Grund- und Hausanschlussleitungen, Leitungen im Gebäude, Hauptleitungen im öffentlichen Bereich und Fallrohren.

Durch ein Umstülp-Verfahren wird dieser thermisch aushärtende Schlauchliner eingebaut.
Der Aushärteprozess wird durch Warmwasser- oder Dampfzufuhr beschleunigt.
Es werden zweikomponentige Epoxyd-Reaktionsharze zur Imprägnierung des Liners verwendet.

Inliner-Sanierung

Das Schlauchlining-Verfahren ist das am häufigsten angewandte Verfahren aus der Technikfamilie der grabenlosen Kanalsanierung.
Nahezu alle Profilarten (Kreis-, Ei- und Sonderprofile) und Durchmesser (DN 200 – DN 1200 mm) können mit dem Schlauchlining-Verfahren renoviert werden.
Das Inliner System bietet Ihnen eine zuverlässige Lösung für eine kostengünstige und grabenlose Rohrsanierung. Bei geringem Aufwand auf der Baustelle garantieren wir kurze Einbauzeiten mit einer minimalen Belastung der Infrastruktur.
Unser Unternehmen bietet Ihnen Schlauchliner aus Synthesefaser- (Filz) oder Glasfaser–Liner an.
Jedoch bevorzugen wir in unserem Hause die Glasfaser mit Lichtaushärtung.
Der GFK-Schlauchliner besteht aus einem nahtlosen Schlauch, hergestellt aus gewickelten Bahnen von mit Harz imprägnierten reinen Glasfaserkomponenten (GFK). Nach einem eigens entwickelten und patentierten Verfahren werden die Liner in Einzellängen bis 200 m auf das durch die Sanierungsmaßnahme vorgegebene Maß konfektioniert und im Werk verlegefertig produziert.
In den 1990er Jahren wurde zum ersten Mal eine optimierte und kontrollierte Aushärtung mittels Licht möglich. Der gesamte Vorgang wird elektronisch gesteuert und optisch mit TV-Kameras überwacht; alle gesammelten Informationen werden im System protokolliert und dokumentiert.
Für die Sanierung kommunaler Abwasserkanäle bevorzugen wir die Imprägnierung mit hochwertigem ungesättigtem Polyesterharz und für die Sanierung von Industrieabwasserkanälen bevorzugen wir eine Imprägnierung mit Spezialharz Vinylester.
Weltweit einzigartig ist die nahtlose Konstruktion und die Vortränkung mit Harz: Rohmaterialien werden vor der Linerfertigung mit Harz imprägniert; dadurch ist eine gleichmäßige Harzverteilung auf der Gesamtlänge gewährleistet.
Die überlegenen Materialeigenschaften wie hohe Festigkeit und sehr hoher E-Modul ermöglichen eine hohe Steifheit des Produktes bei relativ geringer Wanddicke. Dies sichert einen maximalen Durchfluss bei minimalem Querschnittsverlust und somit optimales Relining bei minimalem Zeit- und Kostenaufwand.

Kurzrohr-Relining

Beim Relining werden Neurohre mit geringfügig kleinerem Querschnitt direkt in das Altrohr eingezogen. Der verbleibende Ringraum wird während des Rohreinzugs mit Spezialmörtel verdämmt und bildet somit ein formschlüssiges und statisch dauerhaft tragfähiges Gesamtsystem.
Als Neurohre eignen sich Kurzrohre mit Steckverbindung oder vorgeschweißte Langrohre. Mit diesem Verfahren ist die Erneuerung sehr langer Einzelabschnitte in einem Arbeitsschritt möglich, so dass der Energie- und Zeitaufwand vergleichbar gering ist. Als wirtschaftliche Möglichkeit ist das Relining-Verfahren für die grabenlose Erneuerung von Druckrohr- und Freigefälleleitungen in nahezu allen Durchmessern und Querschnitten geeignet.

Berstlining-Verfahren

Im Berstlining-Verfahren können defekte Leitungen grabenlos in gleicher Trasse erneuert werden. Für Planer und Bauherr besteht kein Kalkulationsrisiko, da Berstlining bei allen Schadensbildern bis hin zum Totaleinsturz ohne vorbereitende Maßnahmen an der Altleitung (Beseitigung von Ablagerungen, Wurzeln, Abfräsen von Versatz usw.) einsetzbar ist. Auch defekte Inliner lassen sich im Berstlining- Verfahren zwar nicht reparieren, aber durch neue Rohre ersetzen.
Berstlining bietet alle Vorteile grabenloser Verlegetechnik, ist innovativ und schnell. Keine Verkehrsbehinderung, Oberflächenbeschädigungen, kaum Belästigung der Bürger, kaum Lärm, kürzere Bauzeit, keine unnötigen Eingriffe in den Boden.
Im Berstlining-Verfahren können alle Rohrmaterialien erneuert werden. Altrohre aus Steinzeug oder Beton werden in Bruchstücke zertrümmert und verdrängt. Altrohre aus Stahl, Guss oder Kunststoffen wie auch defekte Inliner werden geschnitten und aufgeweitet.
Es gibt nur wenige Einschränkungen für den Einsatz des Berstlining-Verfahrens.