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Sanierung lokal

Unterirdische Instandsetzungen von defekten Rohr- und Kanalleitungen, ohne Aufgrabung oder Störung der Betriebsabläufe und Verkehrswege sind die kostengünstigste Art der Sanierung. Im Einsatzbereich punktueller Sanierungen verwenden wir verschiedene Reparatursysteme (Manschetten, Hütchen, Schalungen bis zur manuellen Instandsetzung).

Kurzlinerverfahren oder "Quick Lock"

Das Kurzliner–System erlaubt eine grabenlose, sichere und dauerhafte Reparatur von Kanalschäden. Es ist eine einfache Anwendung, sorgt jedoch für ein hochwertiges und dauerhaftes Ergebnis bei kleinen und großen Rohrdurchmessern (DN 60 mm – DN 800 mm).
Angewendet wird dieses Kurzliner–Verfahren zur Reparatur von Längs- & Querrissen, Scherbenbrüchen, Undichtigkeiten, Wurzeleinwuchs, Muffenversatz und bei Korrosions–Problemen.
Verwendet werden Glasfasermatten, imprägniert je nach Bedarf mit Polyurethan-, Epoxy- oder Silikat-Harzen.
Bei Sanierungslängen über 0,5 m kann dieses Verfahren auch überlappend eingesetzt werden, hierbei sind dann spezielle Verfahrensvorschriften zu beachten.

Anschluss-Sanierung (vorkonfektionierter Hut)

Das Hütchen-System ist die ideale Lösung zur Sanierung von Seiteneinläufen.
Die Nadelfilz- oder Glasfaser-Hutmanschette wird durch ein Roboter-System mechanisch verpresst. (Hauptrohr ab DN 150 bis DN 600 mm, Anschlussrohr 100 bis 200 mm), auch im Eiprofil. Mit diesem System werden Stutzen und Abzweige vom Hauptrohr in den Seiteneinlauf bis zu 300 mm saniert und dauerhaft abgedichtet.
Die Hutmanschette dichtet im Hauptrohr nur durch die Krempe den Übergang der beiden Rohrsysteme ab.

Anschluss-Sanierung (Harz- oder Mörtel-Verpressung)

Perfekte Einlaufsanierung.

Das KA-TE Schalungssystem ist speziell zur Sanierung von Seitenkanalanschlüssen unterschiedlicher Größen entwickelt worden.
Durch Anbringen einer Schalungsmanschette oder mit Hilfe eines Formschildes und Verschließen des Seiteneinlaufs mit Hilfe eines Ballons wird der Hohlraum zwischen diesen Hilfsmitteln mit Epoxykleber oder Verpressmörtel gefüllt und verpresst.
Der Hauptkanal sollte dabei einen Durchmesser von 200 bis 600 mm haben und der Seiteneinlauf zwischen 100 und 200 mm.
Der Spachtelroboter dient zum Verspachteln des Epoxydharzklebers. Die Klebemasse wird im auswechselbaren Zylinder an die Einsatzstelle gefahren und dort mit Pressluft durch die Spachteldüse in die vorgefrästen Stellen gepresst und anschließend glatt gestrichen. Zum Einsatz kommen spezielle Epoxydharze, welche auch unter Wasser appliziert werden können. Mit einem Schalungssystem ist sogar eine einwandfreie Sanierung und Einbindung undichter Muffen und Stutzen möglich.

Mechanische Innenabdichtung im begehbaren Bereich

Das bewährte Quick-Lock System wurde für den Einsatz in begehbaren, runden Rohrleitungssystemen konsequent weiterentwickelt.

Quick-Lock BIG Manschetten bestehen aus einer zweiteiligen, vollflächigen Edelstahl-Manschette aus V4A Edelstahl und einer EPDM-Gummidichtung. Die teilbare Manschette kann problemlos über vorhandene Einstiegsöffnungen in das Rohrsystem eingebracht werden. An der Schadstelle wird das System in wenigen Minuten montiert und mit einem neu entwickelten Hydraulikwerkzeug ausgeweitet.

Das Quick-Lock BIG System ist speziell für die Abdichtung von Muffen und Radialrissen in Kreisprofilen entwickelt worden. Wie beim bewährten Quick-Lock System erfolgt die Abdichtung auf Kompressionsbasis.
Das System kann derzeit in begehbaren Rohren von DN 800 bis DN 1600 mm eingesetzt werden.

Kanal-Fräsroboter oder Multifunktions-Roboter

Der Fräsroboter wurde für die Innenbearbeitung von Kanalrohren in den Nennweiten DN 100 bis DN 800 mm konstruiert. Er kann mit verschiedenen Radaufsätzen den Nennweiten so angepasst werden, dass sich der Arbeitskopf immer zentrisch zu der Rohrachse befindet. Damit sich der Grundkörper des Arbeitsroboters nicht bewegt, kann er über ein Verspann-System an der Rohrwand verspannt werden. Diese Eigenschaften gewährleisten einen präzisen Einsatz. Der Fräsroboter ist mit einer 360° schwenkbaren Farbkamera ausgestattet. Er kommt hauptsächlich zur Beseitigung von Hindernissen wie Muffenversätze, Wurzeln, Inkrustationen und Ablagerungen sowie zum Öffnen von Anschlüssen nach dem Kurz- oder Inlinereinbau zum Einsatz.

Ein Multifunktionsroboter hat alle Eigenschaften eines Fräsroboters, beherrscht aber auch zusätzlich verschiedene Spachtel- und Injektionstechniken.
Der Spachtelroboter dient zum Verspachteln des Epoxydharzklebers oder eines Verpressmörtels. Die Verpressmasse wird im auswechselbaren Zylinder an die Einsatzstelle gefahren und dort mit Pressluft durch die Spachteldüse in die vorgefrästen Stellen gepresst und anschließend glatt gestrichen. Zum Einsatz kommen außerdem spezielle Epoxydharze, welche auch unter Wasser appliziert werden können. Mit dem Schalungssystem ist auch eine einwandfreie Sanierung und Einbindung undichter Muffen und Stutzen möglich.